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Deutsche unterschätzen Extremwetter

Zusatzversicherung gegen Elementarschäden nötig!

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Extremwetter: Deutsche unterschätzen Unwettergefahren

Das Wetter spielt immer öfter verrückt – doch viele Hausbesitzer wiegen sich in trügerischer Sicherheit und sichern sich nicht gegen Schäden am Haus ab.

Extremwetter in Deutschland: Wer zahlt bei Unwetterschäden?

Im Gegensatz zu Amerika und Asien bleibt Europa zumeist von ganz schweren Naturkatastrophen verschont. Das heißt aber nicht, dass wir hierzulande nicht von Extremwetter betroffen wären. Im Gegenteil: Wetterkapriolen sind auf dem Vormarsch. Sturmtief „Friederike“ hat Mitte Januar 2018 gezeigt, dass auch hierzulande ein Orkan Bäume aus dem Boden reißen, Autos demolieren und den Fernverkehr der Bahn lahmlegen kann. Folge: Schäden im dreistelligen Millionenbereich. Wer haftet für die Unwetterschäden an privaten Wohngebäuden?

Extremwetter – auch in Deutschland eine Gefahr

Das Erdbeben auf Haiti (2010), Hurrikan „Katrina“ (2005) und die Tsunamikatastrophe an den Küsten des Indischen Ozeans (2004) hatten weitaus gravierendere Folgen als Extremwetterszenarien, wie sie hierzulande auftreten.

Zwar sind auch in Deutschland regelmäßig Todesopfer durch Unwetter zu beklagen, meist kommt es aber nur zu Sachschäden aufgrund von Sturm, Hochwasser oder Hagel. Die Wahrscheinlichkeit, dass aufgrund einer großen Naturkatastrophe Tausende Menschen sterben, ist in Deutschland zum Glück gering.

Dennoch kommt es auch in unseren Breitengraden vermehrt zu Wetterkapriolen, die Schäden in Milliardenhöhe verursachen. Erschreckend: 2016 war nur etwa die Hälfte der von Naturkatastrophen verursachten Schäden an Häusern und Fahrzeugen versichert.

Deutsche unterschätzen die Gefahren durch Extremwetter

Warum sollte ausgerechnet mir ein Baum auf das Autodach fallen oder mein Keller plötzlich unter Wasser stehen? Eine repräsentative Umfrage des Finanzvertriebs Swiss Life Select zeigt, dass die Deutschen die Gefahren durch Extremwetter unterschätzen, obwohl sich die Vorfälle häufen. Nur wenige Hausbesitzer sichern sich vor den finanziellen Folgen durch Extremwetter ab.

Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich sicher und schätzt die Wahrscheinlichkeit eher gering ein, direkt von Extremwetter betroffen zu sein. Schäden durch Starkregen? Über die Hälfte der Befragten glaubt nicht daran, dass Gebäude oder Hausrat in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Mit Hochwasserschäden rechnet sogar nur jeder Vierte.

Welche Versicherung springt bei Schäden am Gebäude ein?

Die Hausratversicherung übernimmt nur Schäden an beweglichen Gütern im Haus: Möbel, Kleidung, Teppiche und technische Geräte sind abgesichert, sollte es beispielsweise durch einen Blitzeinschlag brennen.

Was viele nicht wissen: Die Gebäudeversicherung deckt ebenfalls keine Hochwasser- oder Starkregenschäden am Gebäude ab! Dazu bedarf es einer Zusatzversicherung gegen Elementarschäden.

Fegt ein Sturm die Ziegel vom Dach, werden schnell mehrere Tausend Euro für die Reparatur fällig. Tritt ein Fluss über die Ufer und überschwemmt den Keller, weil es tagelang stark geregnet hat, oder drückt Schmutzwasser aus der Kanalisation ins Haus, ist das ein Fall für die Elementarversicherung.

Hausbesitzer sollten sich daher unbedingt mit einer Elementarversicherung oder Wohngebäudeversicherung gegen Naturgefahren absichern. Die Swiss-Life-Select-Umfrage zeigt aber, dass nur 22 Prozent eine Gebäudeversicherung gegen Elementarschäden haben, knapp ein Drittel ist über eine Zusatzpolice zur Hausratversicherung gegen Elementarschäden versichert.

Schäden am Auto durch Extremwetter: Welche Versicherung greift?

Es stürmt und hagelt, Bäume knicken um, Autodächer werden eingedrückt: Die Voll- oder Teilkaskoversicherung kommt für die Schäden auf – auch wenn das Auto aufgrund von Überschwemmung in Mitleidenschaft gezogen wurde. In der Regel wird aber nur der Wiederbeschaffungswert ersetzt, nicht der Neuwert des Wagens.

Wird ein Fahrzeug durch Geröll-, Schlamm- oder Schneemassen beschädigt, haftet die Teilkaskoversicherung nur, wenn dieses Szenario mitversichert ist. Die Umfrage von Swiss Life Select zeigt aber, dass über 80 Prozent das Risiko für Extremwetterschäden am Auto gering einstufen.

Hat ein Sturm den Schaden verursacht, springt die Vollkaskoversicherung unabhängig von der Windstärke ein. Die Teilkasko dagegen erst bei einem Sturm ab Stärke 8.