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Auf der Veddel

Bombe erfolgreich entschärft

Hamburg, 13.07.2017
Bombenentschärfung Weltkriegsbombe Bombe

In Hamburg werden noch immer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Die dritte Entschärfung einer Weltkriegsbombe in dieser Woche hat in Hamburg für Staus gesorgt. Betroffen waren alle Straßen, die zu den Elbbrücken führen.

Im Hamburger Stadtteil Veddel ist am Donnerstagnachmittag (13.07.) eine 1000 Pfund schwere Fliegerbombe entschärft worden. Der Einsatz habe sich etwa um eine halbe Stunde verzögert,
weil immer wieder Menschen ins Sperrgebiet gelaufen seien, sagte ein Feuerwehrsprecher. Insgesamt waren 1300 Anwohner betroffen. "Die Besonderheit an diesem Einsatz war, dass die Bombe auf dem Wasser entschärft werden musste", sagte er. Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Vortag bei Baggerarbeiten in der Elbe gefunden worden.

Aus Sicherheitsgründen war die Autobahn 255 seit dem Nachmittag voll gesperrt. Das habe auf den umliegenden Straßen in Richtung Elbbrücken zu einer erhöhten Belastung geführt, sagte ein Polizeisprecher. Die S-Bahnen fuhren ohne Halt in Veddel.

Am Mittwoch waren bereits zwei britische Weltkriegsbomben entschärft worden. Arbeiter hatten in den Stadtteilen Moorburg und Wilstorf bei Sondierungsarbeiten eine 1000-Pfund-Bombe und eine 500-Pfund-Bombe im Wasser entdeckt. Beide Blindgänger wurden innerhalb weniger Stunden

(dpa)

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