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Seit Dezember 2017 vermisst gewesen

16-Jährige: Rückführung aus Algerien

Algier, 16.01.2018
Algerische Flagge

Die 16-jährige vermisste Hamburgerin wurde jetzt in Algerien aufgegriffen.

Eine Hamburger Schülerin konvertiert laut Medienberichten zum Islam und verschwindet Anfang Dezember. Nun wird die 16-Jährige in Algerien aufgegriffen. 

Die algerische Polizei hat eine seit Dezember vermisste 16-jährige Deutsche aus Hamburg aufgegriffen. Das bestätigte die Polizei in der Hansestadt am Montag (15.01.). Sie sei in der Stadt Blida entdeckt worden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll die 16-jährige Hamburgerin in den kommenden Tagen nach Deutschland zurückgebracht werden.

Beim Freund aufgegriffen

Die algerische Nachrichtenseite "Ennahar Online" und andere lokale Medien berichteten, die Jugendliche sei allein zu ihrem 19 Jahre alten Freund nach Algerien gereist und zusammen mit dem jungen Mann in Polizeigewahrsam genommen worden. Die beiden seien in der Wohnung des Mannes südwestlich Algiers gefunden worden.

Das Mädchen sei zum Islam konvertiert, hieß es in Hamburger Medienberichten. Bilder zeigten die 16-Jährige in Deutschland mit einem schwarzen Kopftuch. Sie kommt aus Hamburg-St. Pauli und war Anfang Dezember verschwunden. Die Polizei schrieb die Minderjährige vor einer Woche öffentlich zur Fahndung aus. Demnach stand die 16-Jährige zuletzt via Internet in Kontakt mit ihrer Mutter.

Den algerischen Berichten zufolge war der 19-Jährige im vergangenen Oktober aus Deutschland ausgewiesen worden, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war. Kennengelernt hatten sich die beiden demnach im Jahr 2015.

(dpa/aba)