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Das sind die ungewöhnlichsten Geburtsorte

Lurup: Geburtshilfe am Telefon

Hamburg, 15.01.2018
Füße Baby

Die Hamburger Feuerwehr hat am Montagmorgen (15.01.) in Lurup Geburtshilfe am Telefon geleistet.

Alles gut: Baby und Mama wohlauf

Eine 36-jährige bereits zweifache Mutter hatte es nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus geschafft und im Auto vor der Haustür Presswehen bekommen.
Ihr Mann rief die Rettungskräfte , die ihn und die Schwiegermutter telefonisch anleiteten. Das Baby - ein kleiner Junge mit dem Namen Sali ist nur fünf Minuten später auf die Welt gekommen.  

Nicht alltäglich ist solch eine Geburt schon, allerdings gibt es noch ungewöhnlichere Orte an denen die Kleinsten bereits das Licht der Welt erblickt haben:

Los geht's!

Ungewöhnliche Orte für Geburten

  • Auf einem Flug von Österreich nach Bayern kam 2007 ein kleines Mädchen zur Welt. Der Rettungshubschrauber war gerade auf dem Rückweg von einem Einsatz, nahm den Notruf entgegen und die werdende Mutter im Hubschrauber auf. Bis ins Krankenhaus schafften sie es dann aber doch nicht, die kleine Janine erblickte über den Wolken das Licht der Welt.

  • Eine 40-Jährige, die angeblich nichts von der Schwangerschaft wusste, gebar in Österreich ihr Kind auf der Toilette eines Postamts. Sie hatte die Beschwerden angeblich mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht.

  • 2009 hat eine Frau ihre Tochter in einem französischen Hochgeschwindigkeitszug geboren. Als Geschenk gab es eine lebenslange Freikarte für die Kleine.

  • 2009 wurde ein Baby in Honduras in einem Leichenwagen geboren. Die werdende Mutter brach mit Wehen vor dem Laden des Bestatters zusammen, der brachte sie daraufhin mit seinem Leichenwagen ins Krankenhaus.

  • In Kanada wurden sogar Zwillinge im Schnee geboren. Bei einem Kontrollgang entdeckten Polizisten die Frau, ein Kind hatte sie schon geboren. Als sie dann zusammenbrach und das zweite Kind auf die Welt kam, war die Überraschung komplett.

  • 2007 musste eine Frau mit einem Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger von Borkum ans Festland gebracht werden. Allerdings lag sie da schon in heftigen Wehen. Kurz bevor der Hafen erreicht wurde, kam das Baby zur Welt.

 

In 90 Prozent der Fälle läuft eine Geburt aber normal, das heißt entweder im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause als Hausgeburt ab. Dabei könnt ihr ein paar Dinge beachten, die Hebamen deutschlandweit raten, damit eine Geburt sanfter und schneller voranschreitet.

Tipp 1: Ein entspanntes Umfeld, warmes Licht, keine Lärmquellen - ihr könnt euch optimal entspannen (auch der werdende Papa).

Tipp 2: Umgebt euch nur mit menschen, die ihr wirklich bei der Geburt dabei haben wollt. Die schlaue Schwiegermutter, zu der ihr auch sonst keinen guten Draht habt, bleibt lieber vor der Tür.

Tipp 3: Sucht lieber ein bisschen länger nach der passenden Hebamme für die Geburt, denn das muss schon passen. Ihr müsst euch fallen lassen können und es zulassen dass sie euch anleitet und unterstützt.

Tipp 4: Oben und unten stehen in direkter Verbindung: bedeutet unter der Geburt: Gesicht, Mund, Hals locker lassen, dann passiert auch das gleiche mit dem Muttermund.

Tipp 5: Gib dir viel Platz, atme lange und deutlich in den Bauch während der wehen und stelle dir vor, wie du deinem Kind viel Platz gibst.

Tipp 6: Die Mama sollte sich während der Geburt nur auf sich und die wehen konzentrieren. Kein Telefon, keine lästigen Fragen nach Krankenkarte etc. passen da in die Situation. Übrigens: die Anmeldung im Krankenhaus/Geburtshaus und den ganzen Papierkram könnt ihr gut schon vor der Geburt regeln.

Tipp 7: Das, was ihr während der Schwangerschaft gemacht hast, gilt auch unter der Geburt: redet mit dem Baby, sprecht ihm gut zu. Es kennt eure Stimme, das wirkt beruhigend und macht den Geburtsprozess leichter.

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