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Verkehrskonzept für G20

Busse fahren nicht in die Innenstadt

Hamburg, 05.07.2017
Bus, Hochbahn, HVV, Rathaus

Die MetroBus-Linie 5 wird während des G20-Gipfels nicht in die City fahren.

Während des G20-Gipfels in der Hansestadt müssen die Hamburger mit großen Einschränkungen im Verkehr rechnen.

Kurz vor dem G20-Gipfel am 7. und 8. Juli hat der HVV sein Verkehrskonzept für die Gipfeltage vorgestellt. Das Treffen der Staats- und Regierungschef der G20 geht auf dem Messegelände über die Bühne. Rund 10.000 Teilnehmer und bis zu 100.000 Demonstranten werden erwartet - und damit auch spürbare Verkehrsbehinderungen.

Nach Einschätzung des ADAC droht in und um Hamburg der völlige Verkehrskollaps. Neben Straßensperren rund um Messegelände und Elbphilharmonie werden spontane Absperrungen gleich mehrerer möglicher Routen für die Konvois der Gipfelteilnehmer den Verkehr in und um die Hansestadt zeitweise zum Erliegen bringen, warnte der ADAC und empfahl den öffentlichen Nahverkehr sowie die Bahn.

Doch auch hier könnte es zu planmäßigen Einschränkungen kommen. Denn die meisten Buslinien werden zumindest an den beiden Gipfeltagen nicht in die Innenstadt fahren. Viele Linien, die aus den Außenbezirken in die Innenstadt führen, werden verkürzt.

Die Einschränkungen gelten von Donnerstag (06.07.) 12 Uhr bis Samstag (08.07.) 20 Uhr.

Alle Informationen und Routen im Detail:

Schnellbahnen:

Nach aktuellem Planungsstand werden die U- und S-Bahnen als Rückgrat des ÖPNV in Hamburg regulär fahren. Lediglich an einzelnen Haltestellen (U Messehallen, S Sternschanze) können einzelne Zu- und Abgänge zu den Bahnsteigen kurzfristig gesperrt sein. Auf der Linie S1 werden nachts zusätzliche Züge von und zum Flughafen verkehren. Im U-Bahn-Bereich werden zusätzliche Züge eingesetzt. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fahren die U-Bahnen länger.

Busverkehr:

Auch alle Buslinien werden grundsätzlich fahren. Aufgrund der allgemeinen Verkehrssituation insbesondere im Innenstadtbereich kann es dort zeitweise zu deutlichen Behinderungen kommen. Deshalb gilt für die Fahrgäste, die regulär den Bus nutzen, die Empfehlung, auf U- und S-Bahnen umzusteigen.

Hamburg verfügt in der Innenstadt (Ring 1) über ein sehr engmaschiges Schnellbahnnetz. Deshalb enden die Buslinien, die regulär in die Innenstadt fahren, in der Regel an Schnellbahnhaltestellen am Rande des Ring 1. Hier besteht für die Fahrgäste die Möglichkeit, schnell und einfach auf U- und S-Bahn umzusteigen. Zusätzlich werden im Innenstadtbereich Shuttle-Busse auf den regulären Buslinien eingesetzt. Diese werden – soweit es die Verkehrslage zulässt – im 10-Minuten-Takt fahren.

So können die Busse außerhalb des Ring 1 unabhängig von der jeweiligen Verkehrssituation in der Hamburger Innenstadt fahren und damit hier einen möglichst stabilen und zuverlässigen Betrieb sicherstellen.

MetroBus-Linie 4: Hier ist die U-Bahn-Haltestelle Schlump der zentrale Umsteigepunkt zu den Linien U2 und U3 in alle Richtungen. Die Linie 4 endet hier von Eidelstedt kommend und fährt dann zurück.

MetroBus-Linie 5: Der erste Umsteigepunkt (für Fahrgäste aus Burgwedel) ist Niendorf Markt. Hier wenden die Busse und fahren nach Burgwedel zurück. Für den Fahrgast besteht hier die Möglichkeit, auf die U2 umzusteigen oder aber den Bus zu wechseln und weiter auf der Linie 5 Richtung Innenstadt zu fahren. Der zweite Umsteigepunkt ist die U-Bahn-Haltestelle Hoheluftbrücke (U3). Von hier aus geht es zurück nach Niendorf Markt. Soweit möglich wird die Linie aber auch noch bis zum Bezirksamt Eimsbüttel weitergeführt, damit die Fahrgäste diesen Bereich erreichen können.

Neben den aufgezählten Linien muss insbesondere auf Linien in der Nähe des Transferkorridors mit temporären Beeinträchtigungen und einzelnen Fahrtausfällen durch Sperrungen und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Um einen möglichst stabilen und zuverlässigen Busbetrieb anbieten zu können, wird zudem auf einigen wenigen Linien der Fahrplan geändert und ein anderer Takt angeboten.

Die Nachtbuslinien sind von den geplanten Einschränkungen nicht betroffen. Hier fahren die Busse planmäßig.

HADAG-Fähren:

Nach derzeitigem Stand ist lediglich die Linie 72 betroffen, die am Freitag, 7. Juli, ab 11 Uhr aufgrund der Absperrung zur Elbphilharmonie nicht fahren kann.

Regionalverkehr von/nach Schleswig-Holstein:

Die Züge der DB aus Richtung Kiel und Flensburg (RE7/ RE70) beginnen/enden vom 6. Juli 21 Uhr bis 8. Juli 21 Uhr in Altona. Die Züge der AKN (A1) beginnen und enden während des Gipfels in Eidelstedt, die der DB und der Nordbahn in Altona. Für die AKN (A1) gilt dies ab dem 3. Juli, für die Nordbahn (RB61) vom 6. Juli Betriebsbeginn bis zum 9. Juli Betriebsbeginn.

Der Zugverkehr der Deutschen Bahn während des G20-Gipfels

Im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in Hamburg kommt es zu folgenden Änderungen im Zugverkehr.

Fernverkehr:

Alle ICE/IC/EC-Züge beginnen/enden von Freitag, 7. Juli, Betriebsbeginn, bis Samstag, 8. Juli, 16.30 Uhr, im Hamburger Hauptbahnhof. Am Samstag, 8. Juli, halten in der Zeit von 9 bis 15 Uhr ausgewählte Züge zusätzlich in Hamburg-Bergedorf oder in Hamburg-Harburg. Die zusätzlichen Halte sind ab dem 27. Juni über die elektronischen Auskunftsmedien abrufbar.

Nahverkehr:

Die Regionalexpress-Linien RE7 Hamburg Hauptbahnhof - Flensburg und RE70 Hamburg Hbf-Kiel beginnen/enden von Donnerstag, 6. Juli, 21 Uhr, bis Samstag, 8. Juli, 21 Uhr, in Hamburg-Altona.

S-Bahn Hamburg:

Die S-Bahnen sollen auch an den Veranstaltungstagen planmäßig fahren. Über etwaige Beeinträchtigungen informiert die S-Bahn über www.s-bahn.hamburg und auf twitter.

Das Reisezentrum Hamburg Dammtor bleibt vom Donnerstag, 6. Juli, bis Sonntag, 9. Juli, geschlossen.

Einige StadtRAD Stationen können im Umfeld der Sicherheitszonen nicht genutzt werden.

Aufgrund behördlicher Maßnahmen kann es jederzeit zu kurzfristigen Einschränkungen im Zugverkehr kommen.

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