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Safe Money

Die krassen Einfälle der extremsten Geizhälse

Hamburg, 08.02.2018

Geld sparen ist grundsätzlich sehr nützlich, aber diese Menschen übertreffen alle Vorstellungen vom Geiz.

Während des Zähneputzens den Wasserhahn abdrehen und öfter selbst kochen, anstatt sich beim Imbiss etwas zu kaufen - das sind nützliche Spartipps, die für jeden nicht nur wegen des eigenen Budgets, sondern auch im Bezug auf Verschwendung selbstverständlich sein sollten. Sparen ist immer gut - nicht nur, um Gutes für die Umwelt zu tun, sondern auch, um sein eigenes Geld für seine Träume wie ein neues Auto oder eine Reise zu sammeln. Doch es gibt Menschen, die beim Sparen alle Grenzen überschreiten und ihren Geiz über Hygiene und andere Bedürfnisse stellen.

Die extremsten Geizhälse

Eine US-TV-Serie namens "Extreme Cheapstkates" stellte zwei Jahre lang bis 2014 genau solche Menschen vor, die mit ihrem Geiz in den meisten Augen komplett übertreiben. Dabei sparen die meisten sogenannten Cheapskates - oder zu deutsch: "Geizkragen" - nicht, um sich etwas leisten zu können, sondern weil sie das Sparen an sich als Hobby sehen. Ob wahr oder nicht: wir stellen euch die unglaublichsten und krassesten Einfälle vor, wie manche dieser Menschen Geld sparen - und noch mehr. Klickt euch durch! Vielleicht ist das ja doch noch was für euch...

 

Die extremsten Spar-Ideen

  • Einigen Geizhälsern ist ihr Geld sogar zu schade fürs Essen kaufen. Stattdessen besuchen sie Restaurants, um die Reste der Gerichte der Gäste, die satt sind, zu schnappen und ein eigenes Gericht zusammenzubasteln. Verursacht weniger Müll und Ausgaben, aber möchte man wirklich so aufdringlich sein?

  • Ihr bekommt ein Kind, könnt oder wollt es aber nicht stillen und Babymilch aus dem Supermarkt ist euch zu teuer? Wieso nicht einfach allen Kollegen aus dem Büro, Fitnessstudio und Kegelclub die Muttermilch abmurksen? Vielleicht habt ihr ja nette Bekannte, die euch etwas spenden - einfrieren, aufteilen und schon habt ihr einen Vorrat an Muttermilch, der euch eine Menge Geld und empörte Blicke zusätzlich bringt.

  • Einige geizige Familien haben ein komplett ausgeklügeltes Badezimmersystem, das möglichst viel Geld einsparen soll. Die Mutter einer solchen Familie bei "Extreme Cheapskates" erlaubt ihren Töchtern, nur zwei Tage in der Woche maximal 10 Minuten zu duschen, um Geld für den Wasserverbrauch zu sparen. Dazu beliebt ist auch, im Haushalt beim Toilettengang nur ein- bis zweimal in der Woche zu spülen. Wo bleibt die Hygiene?

  • Oder noch besser: einfach nur im Fitnessstudio duschen. So spart ihr eine Menge eurer Wasserkosten und habt gleichzeitig eine effektive Motivation, im Studio zu trainieren... oder so...

  • Einige Kinder müssen sich durch ihre extrem sparsamen Eltern ihr Badewasser teilen. Teilen sie sich dann nicht eher ihren eigenen Dreck?

  • Falls ihr das Duschen zuhause aber nicht auslassen wollt, könnt ihr das einfach mit dem Wäschewaschen kombinieren. Einfach normal duschen, aber seine Wäsche auf den Duschboden legen - so wäscht man diese gleich mit. Logisch, oder? Bestimmt gut für den Stoff, richtig? Das macht doch jeder, oder nicht?

  • Ein verspätetes Weihnachtsfest - spart laut eifrigen Festtags-Geizkragen eine Menge Geld. Die Hobby-Sparerin Shannyn von "Extreme Cheapskates" feiert Weihnachten drei Tage später am 28. Dezember. Bis dahin seien nämlich viele Tannenbäume und Deko-Artikel anderer Haushälter schon im Müll gelandet, obwohl diese noch völlig brauchbar sind. Da schlägt Shannyn zu und greift sich die entsorgten Sachen, um ein kostenfreies nachträgliches Weihnachten zu feiern. Doch ist man da nicht etwas zu spät dran?

  • Nach den ganzen verrückten Spartipps zur Abwechslung eine Idee, die tatsächlich sinnvoll sein kann: zieht eure Stecker der Kaffeemaschine, Nachttischlampe oder Musikboxen aus der Steckdose, wenn ihr das Haus verlasst oder diese Geräte eine lange Zeit nicht benutzt. Damit könnt ihr eure Stromkosten reduzieren und euren Geräten mal eine Pause gönnen. Der Kühlschrank sollte aber lieber angeschlossen bleiben...

  • Wenn ihr lieber verhungert, als ein extrem überteuertes Brötchen am Bahnhof oder Flughafen zu kaufen. Kommt euch das bekannt vor? Da kann man schonmal das nur halb aufgegessene Sandwich aus dem Müll fischen, weil's ja noch gut ist. Erkennt ihr euch auch da wieder? Ich mich auch nicht...

  • Sammelt die kostenfreien Zuckertütchen in Kaffeeläden, um euren Zuckerpott zuhause aufzufüllen und keine Tüte vom Supermarkt selbst zu kaufen. Klug oder peinlich?

  • Und das absolute Highlight: ein immer wiederverwendbarer Waschlappen statt des Anschaffens von Toilettenpapier. Und die Gäste teilen sich alle eins? Schöne Vorstellung.

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